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Zentrale
Das Maschinenhaus liegt am Übergang des Hanges in den flachen Talboden und lehnt sich an die vorgeschobene Felsrippe beim Wiberg an, wo es
auf Sandstein und Mergel fundiert ist.
Ursprünglich wurden sechs vertikalachsige Maschinengruppen von je 18'000 kVA Leistung aufgestellt, wovon drei Einphasen-Einheiten für die SBB und drei
Drehstrom-Einheiten für die NOK. Zehn Jahre nach der Betriebseröffnung sind zur Wasserförderung vom Zürichsee zum Sihlsee die mittleren zwei Einheiten mit je
einer Speicherpumpe ausgerüstet worden.
Die von Anfang an geplante Erweiterung der Zentrale erfolgte in den Jahren 1969 – 73 durch den Einbau einer vierten vertikalen Einphasen-Einheit von 50'000
kVA, die mit einer Speicherpumpe von 22'000 kW Leistung ausgerüstet wurde.
Zur Energieerzeugung für den eigenen Bedarf sind zwei kleine vertikale Maschinengruppen vorhanden.
Neben dem Maschinenhaus liegt die Freiluftschaltanlage. Sie dient zur Transformierung der Generatorenspannung von 10'000 Volt auf die Netzspannung von
66'000 Volt bzw. 132'000 Volt für den Einphasenstrom und 150'000 Volt für den Drehstrom, sowie zur Stromverteilung auf die abgehenden
Leitungen.
Anlagekosten
Die Erstellungskosten des Etzelwerkes und die bis 1992 investierten Kosten für Erweiterungen und Modernisierungen betrugen rund 165
Mio. Franken.
Die Partner des Etzelwerkes haben Anrecht auf die anfallende elektrische Arbeit im Verhältnis ihrer Beteiligung am Aktienkapital.
Maschinenhaus und
Schaltanlage - Situtationsplan
Maschinenhaus - Grundriss und Längsschnitt
Maschinengruppe 50
000 kVA mit Speicherpumpe



